Santorini


Santoríni-genannt Kallisti-

war nur eine weitere Vulkaninsel mit einer minoischen Stadt am Südufer und flüchtigen Magmakammern unter der Mitte. Dann kam eine der gewalttätigsten Eruptionen dieser Art, die dazu führte, dass das Zentrum der Insel in die nun leere Caldera kollabierte. Das Meer stürzte hinein, um es zu füllen, und ließ nur die heutige halbmondförmige Insel über Wasser. Das begleitende Erdbeben löste einen Tsunami aus, der den Untergang des minoischen Kreta beschleunigte.

Die Insel wurde schließlich als alte Thera besiedelt, aber die Einwohner hatten mit erneuten Eruptionen zu kämpfen, die ab 46 n.Chr. zwei Inseln in der Caldera hervorbrachten, und wiederholte Erschütterungen folgten - eine 1956 die meisten der beiden Hauptdörfer, Firá und Oía.

Santoríni ist wirklich am besten auf dem Seeweg zu erreichen; Während sich Ihr ankommendes Boot über das unglaublich mitternachtsblaue Wasser der Caldera manövriert, ragen die schroffen Lavaklippen der Caldera-Lippe, die in verschiedenfarbigen Felsen liegt, empor, mit weißen Häusern wie Schnee.

Es ist eines der großen Schauspiele des Mittelmeers, ebenso wie von ganz oben über das Wasser der Caldera zu blicken - etwas, das selbst die sehr merkwürdige Klientel der Flitterwöchner und Kreuzfahrer und Rucksacktouristen nicht völlig zerstören können

Wann nach Santorini gehen

Die Kykladen sind im späten Frühling am schönsten - wenn die Landschaft noch grün ist, hat sich das Meer auf mögliche Badetemperaturen erwärmt, aber die Menschenmengen müssen noch warten - und im Frühherbst, wenn die Horden der Backpackers mit ihren Lonely Planets im Gepäck endlich verschwunden sind und das Meer ist das wärmste. Sowohl im Frühling als auch im Herbst können Sie attraktive Preise für Unterkunft im Vergleich zum Sommer finden oder aushandeln.

Aber bitte beachten - nicht zu spät im Herbst; nach der dritten Woche im September schließen viele Anlagen, Stürme sind zu erwatrten, Fährverbindungen werden spärlich, aber paradoxerweise werden die Kreuzfahrtschiffe nun in Santorini immer häufiger, wobei ihre Kunden am Strand die Straßen von Firá und Oía verstopfen. Es gibt auch Schwärme von Fliegen, mit denen man im September und Oktober zu kämpfen hat. Einzig in den Kykladen erlebt Santoríni - mit einer ständigen Bevölkerung von etwa 25.000 - vor allem an Feiertagen einen bedeutenden Wintertourismus.

Wo hin

Ein 'Muss' in Firá ist das Museum für Ur-Thera mit seinen minoischen geretteten Wandbildern von Akrotíri. Santorínis dunkle, vulkanische Sand- oder Kiesstrände sind ebenso Kuriositäten wie Badeorte. Am praktischsten und unterhaltsamsten sind Perivólas und Vlyháda im äußersten Süden der Insel. Zwei klassische Wanderwege führen von Períssa nach Kamári, vorbei an der antiken Thera nach dem Ausbruch und entlang der Caldera von Imerovígli nach Oía. Wenn Sie die anhaltende Kraft des uralten Vulkans spüren möchten, unternehmen Sie einen Tagesausflug zu den Caldera-Inseln mit ihren heißen Quellen.

Die besten Hotels auf Santorini (englischsprachiges dossier)