Paros

Paros


Paros ist mit 186 Quadratkilometern neben Naxos und Andros eine der groesseren Inseln der Kykladen. Paros mit Antiparos liegen westlich Naxos, ca. 90 Seemeilen von Piraeus entfernt.

Mit den normalen Faehren erreicht man Paros ab Piraeus oder Rafina in ca. 4 Stunden, die modernen Schnellfaehren (Flying Dolphin) benoetigen fuer die Strecke Piraeus - Paros ca. 2 h 30 bis 3 Stunden. Autos koennen mitgenommen werden. Ab Hafen Parikia auf Paros kann man taeglich mit diversen Faehren andere Inseln, wie z.B. Mykonos, Delos ( 25 min.)oder Naxos anfahren.
Die Hauptorte der Insel sind Parikia (Faehrhafen) sowie Naoussa mit einem der schoensten und lebendigsten Fischerhaefen der gesamten Aegaeis. Sehr schoen liegt auch das kleine weisse Dorf Lefkes ca. 8 km entfernt von Naoussa. Aber auch die andeten kleinen Doerfer der Insel Paros, wie Marmara oder Prodromo sind auf guten Strassen leicht erreichbar.
Die Landschaft der Insel Paros ist gepraegt von dem kleinen Gebirge Profitis Ilias (776m), Granit und Marmor bestimmen hier die Erdformationen. Der helle und durchscheinende parische Marmor war seit der Antike beruehmt und begehrt bei vielen Bildhauern in der damaligen Mittelmeerwelt und ist heute in vielen archaeologischen Museen zu bewundern. Einige alte Marmorbrueche, die sich tunnelartig tief hinunter in den Fels erstrecken, koennen (mit guten Taschenlampen) betreten werden - fuer Besucher mit klaustrophobischen Anwandlungen eher nicht empfehlenswert, denn es geht sehr dunkel und eng zu dort unten.
Kirche bei Naoussa
In den huegeligen Ebenen hingegen gibt es ausreichend fruchtbares Land und es gedeihen Zitrusfruechte, Obst und Oliven sowie ein guter und bekannter parischer Wein, dessen Kultivierung und Pflege zunehmend an Bedeutung gewinnt seitdem junge Winzer das Ruder uebernommen haben.
Heute lebt die Insel und ihre Bewohner in grossem Masse vom internationalen Tourismus, der seit den spaeten 70er Jahren nach Mykonos auch die umliegenden Inseln heimgesucht hat. Dennoch hat die Insel besonders in den Monaten Mai bis Juni oder September und Oktober noch ihren verfuehrerischen Charme erhalten. Dann sitzt man morgens allein mit einigen Fischern in Naoussa im Hafen ( Foto unten ) und kann seinen "elleniko metrio" ungestoert und in Ruhe geniessen...


www.go2paros.de

Fotos unten: Getreideernte auf Paros 1976 und darunter Naoussa auf Paros 1976

fotos: juergen muegge-luttermann