Kefalonia - Cephalonia

Kefalonia ist eine ionische Insel  und Teil der Präfektur Kefallinia und Ithaka. Kefalonias ist bis heute eine Insel, die von den negativen Erscheinungen des Tourismus verschont geblieben ist .


Kefalonia ist mit 688,8 km² die größte der Ionischen Inseln.

Die ionische Insel Kefalonia hat nach Jahren der Landflucht eine Zunahme der Bevoelkerung durch Zuwanderung erlebt . Heute wohnen etwa 40.000 Einwohner auf Kefalonia. 

Kefalonia ist eine beliebte Urlaubsinsel und ist touristisch gut erschlossen. Auch Italiener nutzen das Ionische Meer um die buchtenreiche Insel als Bootsrevier.Kefalonia  ist ab Patras taeglich mit der Autofaehre der Strintzis-Lines in 3 Std. erreichbar. Transfer mit 2 Personen plus Pkw kostet ca. Euro 100.-.

Kefalonia ist mit 781 qkm die größte und eindrucksvollste Insel der Ionischen Inselgruppe und liegt zwischen den Inseln Ithaka und Zakynthos auf der Höhe des Golfs von Patras. Traumhafte Kieselstrandbuchten wie die Myrtos Bucht, eine unterirdische Welt mit Grotten, bizarren Höhlen und Seen, eine Gebirgslandschaft mit duftenden Tannenwäldern, malerische Plätze wie Assos und Fiskardo aber auch die vielen Rätsel wie der Fels von Kounopetra, die Meereswassermühlen bei Argostoli, lassen die Insel interessant und abwechslungsreich erscheinen. Was den Aufenthalt auf Kefalonia noch angenehmer macht, ist der bisher wenig entwickelte Tourismus.

Im Jahr 1823 hielt sich Lord  George Byron auf Kefalonia auf und schrieb hier seinen "Don Juan", bevor er in Griechenland am Befreiungskampf teilnahm. 1864 fielen  die Ionischen Inseln mit Kefalonia an Griechenlan

Unser Tip für eine romantische Unterkunft:

Das kleine private Hotel "Regina" in Fiscardo. Doppelzimmer schon ab 50,. Euro

fotos juergen muegge-luttermann

Hier finden Sie alle Fähren, Fahrpläne und Ticketpreise für die Fähren auf die Inseln:

www.goferry.de

www.directferries.de

www.ferries-greece.com

Kefalonia (Kefallonia / Cephallonia) - Die ionische Insel Kefalonia in Griechenland


Hier der Text der ehemaligen website:  kefalonia-online.de


Kefalonia ist eine ionische Insel am Golf von Patras und Teil der Präfektur Kefallinia und Ithaka. Kefalonias ist bis heute eine Insel, die von den negativen Erscheinungen des Tourismus verschont geblieben ist und den Besucher mit wunderschoenen Badestraenden und laendlichem Ambiente im Inneren der Insel verwoehnt.

Kefalonia ist mit 688,8 km² die größte der Ionischen Inseln.

Auf der Faehre von Patras nach Kefalonia

Die ionische Insel Kefalonia hat nach Jahren der Landflucht eine Zunahme der Bevoelkerung durch Zuwanderung erlebt . Heute wohnen etwa 40.000 Einwohner auf Kefalonia. Bei den Einheimischen wird die Insel Kefalonia auch "Kefalliniá" genannt und mit Doppel-L geschrieben.

Der wichtigste Ort auf der Insel Kefalonia ist Argostoli an der Südwest-Küste. Kefalonia ist eine beliebte Urlaubsinsel und ist touristisch gut erschlossen. Auch Italiener nutzen das Ionische Meer um die buchtenreiche Insel als Bootsrevier.

Kefalonia / Kefallonia (Kephallinia) ist ab Patras taeglich mehrmals mit der Autofaehre der Strintzis-Lines leicht in 2h45 min erreichbar. Die einfache Ueberfahrt mit 2 Personen plus Pkw kostet ca. Euro 95,- (Juni 2009).

Unterwegs auf der Insel und nach jeder Kurve eine neue Bucht

Seit April 2010 wird Kefalonia, wie auch Zakynthos und Lefkada, regelmaessig ab Regionalflughafen Duesseldorf-Weeze angeflogen !

Auch Air-Berlin fliegt seit 2010 regelmaessig die ionischen Inseln Zakynthos und Kefalonia an !

Fiskardo auf Kefalonia 2009

Zur wechselvollen Historie Kefalonias

Bereits aus mykenischer Zeit sind Funde auf Kefalonia überliefert. Im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. gehörte die Insel zum Einflussbereich von Korinth, wurde 375 v. Chr. durch den Feldherrn Timotheus zum Anschluss an den Attischen Seebund gezwungen.

Kefalonia war in der Antike eine wichtige Station auf dem Weg von Sizilien und Italien nach Griechenland. Der Geograph Skymnos schreibt von der "Insel der Kephallenier", Diedarchus fasst gar alle Inseln der Region als "Inseln der Kephallenier" zusammen.

Die Anfang des 2. Jahrhunderts v. Chr. geriet die Insel Kefalonia unter römische Herrschaft. Im Jahre 50 v. Chr. geriet die Insel unter die Herrschaft des Gaius Antonius. Auf der Spitze des Berges Ainos befand sich laut Strabo der Tempels des Jupiter Aenesius Kaiser Hadrian schenkte die Insel Kefalonia im 2. Jahrhundert Athen.

Seit dem späten 16. Jahrhundert entwickelte sich Kefalonia zu einem Druckort venezianischer Bücher, etwa diverser Talmud-Ausgaben, da hier die Zensur liberaler war als in der Stadt Venedig.

Im Jahr 1797 wurden die Ionische Inseln und auch Kefalonia französisch besetzt, es folgte 1799 durch Zar Paul die Proklamation der Republik der Sieben vereinigten Inseln . Während der Napoleonischen Kriege wurden die Inseln von den Franzosen, später dann von den Briten (1809/1810) besetzt. Diese wandelten sie 1815 als Vereinigter Staat der Sieben Ionischen Inseln in einen unabhängigen Staat unter britischem Protektorat um.

Der Hafen von Poros auf Kefalonia

Kefalonia ist mit 781 qkm die größte und eindrucksvollste der Ionischen Inselgruppe und liegt im äußersten Westen Griechenlands zwischen den Inseln Ithaka und Zakynthos auf der Höhe des Golfs von Patras. Traumhafte Kieselstrandbuchten wie die Myrtos Bucht, eine unterirdische Märchenwelt mit versteckten Grotten, bizarren Höhlen und Seen, eine Gebirgslandschaft mit duftenden Tannenwäldern, malerische Hafenstädtchen wie Assos und Fiskardo aber auch die vielen noch nicht entschlüsselten Rätsel wie der Fels von Kounopetra, die Meereswassermühlen bei Argostoli, lassen die Insel interessant, mysteriös und abwechslungsreich erscheinen. Was den Aufenthalt auf Kefalonia noch angenehmer macht, ist der bisher wenig entwickelte Tourismus.

Argostoli

Argostoli im Westen der Insel erstreckt sich entlang des Westufers, an einer tiefen Bucht. Mit seinen weißen Häusern und dem lebhaften Fischerhafen, in dem im Sommer viele Yachten vor Anker liegen, ist die Stadt der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Insel. 8000 Einwohner leben heute in Argostoli. Die gepflegte Odos Lithostrotou liegt parallel zur Uferpromenade und ist Fußgänger- und Einkaufszone. Auf dem Valianou-Platz, stehen Hunderte von Stühlen zwischen Palmen. An der Uferpromenade liegen viele Restaurants und Bars. Eine Pendelfähre verbindet Argostoli mit Lixouri, im Sommer alle 30 Minuten, sonst stündlich.

Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten. Etwa 3 km südwestlich von der Hauptstadt entfernt ist bei Lassi ein modernes Urlaubszentrum entstanden zu dem zwei Straende gehoeren.

Am Kap Agii Theodori 3,5 km vom Zentrum entfernt, sieht man den 1880 von Charles Napier gebauten Leuchtturm, der in Form eines mit dorischen Säulen gebauten Rundtempels errichtet wurde. Hier kann man traumhafte Sonnenuntergänge erleben.

Das Kloster des Schutzpatrons der Insel liegt in wunderschöner Lage in einem Talkessel, am Fuß des höchsten Inselberges Enos. Gerasimos lebte im 16 Jh. auf dem Berg Athos und kam über Jerusalem, Kreta, Zakynthos nach Kefalonia. Bei Lassi sieht man heute noch die Höhle, die dem Heiligen als Behausung gedient haben soll, bevor er später das Kloster 1570 errichtete. Blickfang am Eingang zum Kloster ist der barocke Glockenturm mit seinem Torbogen. Im Innenhof spendet seit 1679 eine riesige Platane willkommenen Schatten. Das Kloster bekam jüngst eine im traditionellen Baustil errichtete Kirche von enormen Ausmaßen. In der Nähe des Klosters ist eine Weinkellerei zu besichtigen. Berühmt ist die Robola-Traube aus welcher der beste Wein, benannt nach dem Kloster gekeltert wird. Die Flaschen sind mit Juteumhüllung versehen.

Der Livathos mit seinen rund 25 Dörfern ist eine Kulturlandschaft im Süden der Insel. Zypressen, Pinien- und Olivenhaine, Weinfelder, Oleanderbüsche, fruchtbare Obstgärten, fein herausgeputzte Häuser die oft sehr bunt bemalt sind und mondäne Villen prägen das Landschaftsbild. Weithin sichtbar präsentiert sich auf einem Kalksteinberg in 320m Höhe die wuchtige, mittelalterliche Festung Agios Georgios. Der am dichtesten besiedelte Teil Kefalonias hat an der Südküste eine Reihe schöner Strände die zum Baden einladen. Von Kourkoumelata aus führt ein beschilderter Weg zum Avithos Beach. Ab Metaxata führt ein Weg zum Ammes Beach.

Von der Straße Argostoli - Sami zweigt nach ca. 12 km die Straße auf den höchsten Berg (1628 m) der Insel Enos ab. An der Kapelle Agios Eleftherios vorbei erreicht man nach 9 km das Tor zum Enos Nationalpark. Das 2862 ha große Gebiet wurde 1962 zum Nationalpark erklärt, weil es hier noch große Bestände der Kefalonia-Tanne gibt. Diese bereits bei Homer erwähnte Baumart gibt es nur auf Kefalonia. Der Berg mit der tiefdunklen Farbe den ausgedehnten Tannenwälder wurde bei den Venezianern deshalb"Monte Negro" genannt. Ein schönes Gebiet für Wanderer.

Paliki Halbinsel. Liegt hier die Heimat von Odysseus?

Von der Straße, die Argostoli mit dem Inselnorden verbindet, hat man einen herrlichen Ausblick auf den Golf von Argostoli. Bei Kardakata zweigt die Straße links ab zur Paliki Halbinsel. Lixouri ist die zweitgrößte Stadt der Insel mit 4000 Einwohner. Das Leben konzentriert sich dort vor allem abends, auf dem weiten Platz am Hafen mit einigen Tavernen und Cafes. Schön sind die Strände im Süden der Halbinsel bei Megas Lakkos und Xi.

Ebenfalls prächtige Sandstrände erstrecken sich bei Kounopetra am südlichsten Punkt. Der Kounopetra ist ein Felsen, der unmittelbar vor der Küste aus dem Meer ragt und früher ein ungeklärtes Rätsel der Natur war. Er schien sich etwa zwanzig Mal pro Minute zu bewegen. Neuerdings wird auf der Halbinsel Paliki nach der wahren Heimat von Odysseus gegraben .

Die Bucht von Myrtos liegt an der Straße nach Norden, 25 km vor Fiskardo. Von der Straße führt links beim Dorf Divarata ein 4 km langer asphaltierter Weg hinunter zum 1 km langen, naturbelassenen weißen Kiesstrand. Er zählt zu den schönsten Stränden Griechenlands. Die im Wasser gebrochenen Sonnenstrahlen werden von den weißen Kieseln reflektiert und zaubern einen ständigen Farbwechsel vom tiefen Dunkelblau über die verschiedenen Grüntöne bis zu einem blassen Türkis. Am Strand gibt es eine einfache Bar.

Etwa 6 km nördlich der Myrtos Bay zweigt von der Straße Argostoli-Fiskardo eine weitere Stichstraße ab. Sie führt in Dutzenden von Serpentinen 4 km bergabwärts zu dem malerischen Fischerdorf Assos. Die Häuser des Dorfes gruppieren sich um den kleinen Hafen und den kleinen Kiesstrand. Nur eine schmale Landbrücke verbindet Assos mit der gleichnamigen felsigen Halbinsel. Auf dem Gipfel thront eine imposante Festung die 1593 von den Venezianern errichtet wurde.

Fiskardo

Ganz an der Nordspitze Kefalonias liegt der malerische Hafenort Fiskardo. In traditioneller, farbenfroher, zweistöckiger Bauweise reihen sie sich um den idyllischen Hafen in dem viele Yachten ankern. Entlang der Mole liegen die typischen Tavernen, dazwischen bieten zahlreiche Sovenirläden Schmuck, handgearbeitete Textilien und Keramik feil. Das Hafenstädtchen ist ein beliebter Treffpunkt für Segler.

Ausflugsboote und Fähren verbinden Fiskardo mit den übrigen Häfen der Insel, sowie nach Frikes auf der Nachbarinsel Ithaka die nur durch eine Meerenge von wenigen Kilometern von Kefalonia getrennt ist. Es gibt auch Verbindungen nach Nidri und Vassiliki auf der Insel Lefkada. Trotz des Besucherstroms hat sich Fiskardo seine gemütliche Atmosphäre bewahrt.

Sami, der wichtigste Hafen Kefalonias

Bedeutendster Hafen von Kefalonia ist Sami, Anleger für Fähren aus Patras, Piso Aetos und Vathi von der Mythosinsel Ithaka und Italien, am Golf von Sami gelegen. An der Hafenmole liegen Straßencafes, Tavernen, Souvenirläden und ein paar Hotels. Archäologisch Interessierte können auf dem Hügel östlich des Hafens die Reste der Stadtmauer und antiken Stadt erforschen. Südöstlich des Hafens fand man 2000 Jahre alte Hafenanlagen auf dem Meeresgrund und Ruinen von römischen Thermen. Sehr schön ist der Strand von Antisami , jenseits der Halbinsel Dichalia.

Der Melissani Höhlensee

Bei Agia Ephima zweigt die Zufahrt zum Höhlensee Melissani ab. Durch einen Tunnel gelangt man hinunter zur Höhle, deren Felsdach ein großes Loch hat. Durch das einfallende Tageslicht schimmert der Unterirdische See bis hin zu Türkisfarbenen Tönen. Hier kommt das Salzwasser, das sich in Argostoli ins Land drängt wieder zum Vorschein. Der 45 m breite und 13 m tiefe See hat eine Wassertemperatur von 14 grad. Funde belegen, dass die Höhle in der Antike ein Nymphen- und Panheiligtum war. Auf der kleinen Insel im See fand man eine Tonstatue des sitzenden Pan, Tontafeln und Lampen. Heute kann man sich in kleinen Ruderbooten von über den See fahren lassen.

Poros, idyllischer Hafen Ort an der Ostküste

Etwa 6 km vor Poros im Dorf Zanata weist ein Wegweiser zu einem erst 1990 entdeckten mykenischen Kuppelgrab, das es in dieser Form sonst nirgends in Griechenland gibt. Die gewaltige 4 m hohe Kuppel der Grabkammer ist eingebrochen und stammt aus ca. 1350 v. Chr..

In einer reizvollen Bucht mit gebirgigem Hinterland liegt der kleine Hafen von Poros. Die Häuser scheinen förmlich an den Hängen zu kleben. Die Küstengewässer um Poros sind für ihren Fischreichtum bekannt. Ein ideales Schnorchelrevier.

Poros auf Kefalonia

1823 hielt sich Lord George Byron auf der Insel Kefalonia auf und schrieb hier sein Werk Don Juan, bevor er nach Griechenland ging, um am Freiheitskampf teilzunehmen. 1864 kam Kefalonia mit den Ionischen Inseln auf Wunsch der Bevölkerung an Griechenland.

Kefalonia wurde oftmals von schweren Erdbeben heimgesucht; das letzte ereignete sich 1953 und richtete große Zerstörungen an. Seit 1990 hat die Insel einen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen, der sich auch in der gestiegenen Einwohnerzahl widerspiegelt.

Auch das laendliche Kefalonia verzaubert den Reisenden

Eine schattige Oase abseits der Touristenpfade findet sich ueberall

Der kleine aber recht exclusive Yachthafen von Fiskardo / Fiscardo an der Nordspitze Kefalonias.

Das mediterrane kleine private Hotel "Regina" in Fiskardo auf Kefalonia bietet gemuetliche Zimmer mit Balkon und Blick auf den kleinen Yachthafen von Fiskardo schon ab Euro 50,- (Juni 2010).

Man kann auch private Villen in Kefalonia Fiskardo buchen: www.greekislandsclub.com

Empfehlenswerte Testaurants und Tavernen in Fiskardo sind die beiden Restaurants "Vasso's" und "Irina" direkt am Hafen. Sie bieten Fisch und Meeresfruechte in griechischer Zubereitung sowie Pasta und Salate nach italienischem Vorbild.

Souvenirs, Souvenirs.......

Das aktuelle Wetter auf Kefalonia :

https://www.ionian-islands.com/kefalonia/kefalonia.de-weather.php

Hotels in Kefalonia :

https://www.ab-in-den-urlaub.de/hotels-Kefalonia.html/?relaunch=1&gclid=CLKI3ZS_vKgCFYEc4QodexkLCQhttps://www.griechenland-hotels.com/ionische-inseln/kefalonia/hotels/

www.uniquevillaskefalonia.co.uk

Einige ausgewaehlte Luxusvillen mit Pool finden Sie hier:

https://www.vintagetravel.co.uk/villa_list.cfm?area_id=14&gclid=CIDXsNDFvKgCFUFC4QodKQzGAg

Eine Auswahl der besten Restaurants auf Kefalonia finden Sie hier :

https://www.kefalonia-island.biz/kefalonia-restaurants.htm

"Oskars Restaurant" in Lassi Kefalonia:

https://www.oskars.gr/Restaurantgerm.html

Die Faehren ab Patras nach Kefalonia legen in Sami an. Alle Fotos: Juergen Muegge-Luttermann

www.kefalonia.fluege.de

___________________________________________________

* fotos juergen muegge-luttermann 2009 * last update 15. Maerz 2012

___________________________________________________

tags: kefalonia. griechenland, fiscardo, ionische Insel kefalonia, griechenland, peloponnes, 

Cephalonia Island

Kefalonia / Kephalonia is the largest island in the Ionian Island group in western Greece. Kefalonia was named for the mythological figure Cephalus, although some believe that the name refers to the shape of the island, and insist that it means "island with a head".
Kefalonia's capital is Argostoli. Argostoli was almost completely destroyed by an earthquake in 1953, with only a few houses remaining, as well as the arched bridge that reaches across the lagoon and the obelisk at its center, which now commemorates the date of its construction. The earthquake in 1953 actually destroyed practically the entire island of Kefalonia, leaving only Fiscardo www.fiscardo.com in the north unscathed.

The next largest town on Kefalonia is Lixouri. There you will find a lovely 19th century mansion turned museum and traces of the ancient city of Pali. The beaches to the south of Lixouri are among the very finest in Greece.

On the east side of the island are the pebbled beaches of Poros, Sami, and Agia Efimia.
The tallest mountain on Kefalonia is Mount Ainos, which stands at 1628meters. There are two monasteries located on Kefalonia, the first is the monastery of Haghia Panagia, which is in the southeast section of the island in Markopoulo. The other is the monastery of Agios Gerasimos, patron saint of Kefalonia, and is found on the road between Argostoli and Michata, on a small plain which is surrounded by mountains. The latter features a tree lined avenue with a circle in the middle.

Just recently a Roman era tomb containing gold, jewelry, pottery, and bronze pieces was discovered on Kefalonia. The tomb itself is a house shaped structure with a door that was still in working order. There was also a theater and seat rows found. These structures are said to date back from the 2nd century BC to the 4th century AD.

The Ionian Island of Kefalonia / Cephallonia

The green, mountainous island of Kefalonia offers unspoilt nature, pine-clad mountains and stunning beaches. This low-key tourist destination rose to fame with the film Captain Corelli's Mandolin (2001) based on a book by Louis de Bernieres and starring Nicholas Cage and Penelope Cruz. The capital, Argostoli, lies within walking distance of the largest and most commercial resort, purpose-built Lassi, which caters for the package-deal market. The other top resort, Skala, grew up around a fishing village of the same name, and has now extended into a string of low-rise apartments backed by pine trees along the southeast coast. Kefalonia's main port, Sami, is a bustling though not particularly attractive place, but does offer two interesting caves nearby, plus regular ferries to Patra on the mainland. All the island's settlements, apart from pretty Fiskardo on the northern tip, where destroyed by a terrible earthquake in 1953, so the majority of buildings are modern concrete structures.

Who goes to Kefalonia Island ?

From Easter to mid-October, couples and families in search of a peaceful holiday in the sun visit the island. It is particularly popular with British tourists, and appeals to those wanting relaxation rather than glamour, along with the possibility of various outdoor pursuits, and reasonably priced accommodation and dining.

Where in the world is Kefalonia Island ?

Kefalonia is the largest of the seven Ionian Islands, off the west coast of mainland Greece. The island is served by an airport, which lies 9km (6 miles) south of the capital, Argostoli, while its ferry chief port, Sami, is 83km (52 miles) west of the mainland port of Patra.
Kefalonia is a mountainous island, with Mount Ainos rising 1,628m (5,518ft) in an area that is a national park, to the south. The northwest coast displays steep cliffs and several coves with fine beaches.

When to go?

Kefalonia has a warm Mediterranean climate. In summer, dry hot days are often relieved by stiff breezes. Winters are mild. November to March is the rainy season. The best months to visit are between May and September when rainfall is at a minimum and temperatures average 27°C (80°F).

Beaches of Kefalonia

Kefalonia's most magnificent beach (and one of the loveliest in Greece) is the awe-inspiring Myrtos Bay, on the isolated west coast. Backed by steep, limestone cliffs, this 2km- (1 mile-) long strip of shingle gives onto picture-perfect, turquoise water. It remains unspoilt, with facilities limited to a couple of seasonal cafes, plus umbrellas and sunbeds for hire. The busiest bathing areas are in the commercial resort of Lassi, where the twin sand beaches of Makris Gialos and Platis Gialos rent sunbeds and umbrellas by the hour, and the former also has a watersports centre with paddle boats, banana boats, water skiing and jet skiing, plus several bustling tavernas. The rather more peaceful resort of Skala has a 2.5km- (1.5 mile-) long fine shingle beach backed by pine trees, a scuba diving centre and an agency offering glass-bottom boat excursions.

Beyond the beach

Kefalonia's prettiest village, upmarket Fiskardo, the only settlement to have survived the 1953 earthquake, gives onto a harbour filled with yachts and rimmed by pastel-coloured, 18th-century, Venetian-style buildings. Close by, Assos is a small seaside village on a peninsular with a romantic harbour and authentic taverns. Near Sami, the intense blue waters of Melissani Cave can be visited by boat, while Drogarati Cave is a vast underground hall filled with stalagmites and stalactites. Sports enthusiasts will find opportunities for sailing, sea-kayaking and scuba diving, while the pine forests of Mount Ainos National Park are great for hiking and mountain biking. Local agencies offer 'Captain Corelli' theme tours covering locations from the film.

Family fun

Kefalonia's unspoilt beaches are perfect for kids, though few offer special activities. Makris Gialos beach in Lassi is the best equipped, with paddle boats, banana boats, water skiing and jet skiing, and there is also a go-cart circuit nearby. Most kids will enjoy exploring Melissani and Drogarati caves, near Sami.

Retail therapy

Kefalonia's number one export is its highly esteemed white wine, Robola. Several vineyards are open to the public for wine-tasting and direct purchase: try the Robola Co-operative Winery (open all year), behind Agios Gerasimos Monastery on the edge of Mount Ainos National Park, or the upmarket boutique winery Gentilini Vineyard (open summer only) near Argostoli.

A night on the town

Kefalonia's nightlife consists primarily of wining, dining and people watching. For more action, the locals gather in the capital, Argostoli, where the island's biggest club, the Cinema Music Club(Lithostroto Street) offers dancing in a former cinema. There are also several lively bars clustered around the main square, Platia Vallianos. Meanwhile, package holidaymakers stay in Lassi, where pseudo-traditional tavernas offer Greek music and dancing, and bars do draught beer and big screen TV.

Eating out in Kefalonia

Fiskardo's charming harbour offers the most memorable waterside dining venue, with upmarket seafood restaurants pulling the yachting crowd. Elsewhere, visitors will find standard Greek tavernas, with the exception of Lassi, where traditional music and dancing are laid on to entertain foreigners.

Getting around

Kefalonia is a large, mountainous island, whose main resorts and beaches are spread out. Buses are rare and infrequent, so private transport (a hired car or moped) is almost a must if you want to explore the top attractions. Taxis are cheap by European standards.

Exploring further afield

It is possible to make a day trip to the nearby, unspoilt island of Ithaki - there are ferries from Fiskardo and Sami, and private excursions by sailing boat can be arranged from Fiskardo. Greece's third largest city, Patra, on the mainland, can also be visited by ferry from Sami.

Splashing out

Keflonia's first and only boutique hotel, the luxurious Emelisse Art Hotel in Fiskardo (www.arthotel.gr/emelisse), is the ultimate bolthole. Set in lush gardens on a small peninsular overlooking the sea, it combines simplicity and style, with two restaurants, two bars, an infinity pool, Jacuzzi, gym and a tennis court.

Apartments & Studios in Fiscardo : www.fiscardostudios.com

www.fiscardo.gr www.fiscardobay.com www.agnantia.com

Photo below shows Fiscardo

Kefalonia-Report

Die Ionische Insel Kefalonia

Eine ZEIT-Reportage von 2008:

Kefalonia, nicht Ithaka, ist die Heimat des Odysseus, behaupten Hobbyforscher. Man wünscht es ihm, denn schöner kann eine Irrfahrt nicht enden

Kefalonia - Argostoliist ein kleines Städtchen auf der kleinen Insel Kefalonia. Ein brummendes Propellerflugzeug fliegt aus Athen die Insel an. Die Stewardess kennt die meisten Gäste mit Vornamen. Auch die Passagiere kennen sich und plappern über die wenigen Sitzreihen hinweg, Kinder holen ihre Hausaufgabenhefte aus dem Rucksack, es ist wie im Autobus. Nur dass das Flugzeug nicht alle paar Meter stehen bleibt.

Einheimische erkennen die Fremden sofort. Dann neigen sie sich zur Seite und fragen: »Waren Sie schon mal auf Kefalonia?« Und ganz egal, ob die Fremden noch nie oder schon oft auf der Ionischen Insel waren, immer werden die Gastgeber als Nächstes sagen: »Es ist nur ein kleines Inselchen, aber es ist schön, Sie werden sehen! Das schönste von ganz Griechenland!«

Fast alle griechischen Inselbewohner behaupten das von ihrer Insel. Auch Argostoli unterscheidet sich kaum von anderen griechischen Städtchen mit seinen falschen Abfahrtszeiten am Busbahnhof; mit dem von Maulbeerbäumen umstandenen Hauptplatz, auf dem Skateboarder über dahindösende Hunde springen; mit Männern, die ins Telefon schreien, als telefonierten sie zum Mond; mit tief dekolletierten jungen Frauen und aller Liebe entsagenden schwarz gekleideten Witwen; mit ihren 8000 Einwohnern auf ihren knatternden Mopeds und in ihren neuen Audis, die alle weit die Arme ausbreiten, um eine unermessliche Distanz anzudeuten, wenn ein Fußgänger nach dem Weg zum Bäcker fragt.

Argostoli beweist Charakter jenseits dieser griechischen Alltäglichkeiten . Anders als auf den anderen griechischen Inseln mit ihren weiß gekalkten Häusern sind die eigenen vier Wände der Kefalonier pastellfarben und akkurat wie aus amerikanischen Immobilienkatalogen. Altes gibt es kaum, auch die palmenflankierte Promenade am Hafen ist neu, errichtet auf dem Schutt, den ein gewaltiges Erdbeben hinterließ und den die Einwohner ins Meer kippten. Über acht Meter breit ist sie, beinahe zwei Kilometer lang!

Lange schon erzählen schwarz-weiße Fotografien im Korgialenios-Museum von der Zeit vor dem Beben. Nur die schmale Brücke über den Meeresarm mit ihren steinernen Bögen existiert noch, alle anderen Motive auf den Fotos gibt es seit August 1953 nicht mehr. Erbaut wurde die niedrige Brücke, die bei jedem Lüftchen gleich überspült wird, um den Eselskarren auf dem Weg in den Norden die Umrundung eines langen Seitenarmes im Golf von Argostoli zu ersparen. Mit der Zeit ist auch die Brücke bröckelig geworden, heute sitzen auf ihr nur noch die Angler.

Obwohl sich seit dem Erdbeben nur noch wenige in den Himmel recken, sind die filigranen Kirchtuerme ein Wahrzeichen von Argostoli. Auch ein Theater hat sich das stolze Städtchen geleistet. Und am Ausgang des Hafens, von dem aus die Kefalonier nach dem Beben in alle Welt flüchteten, weil sie glaubten, der Orkus würde ihre Insel eines Tages vollends verschlucken, blickt still die Büste eines Mannes aufs Meer, bei der selbst die Gruppen lauter Schüler schweigsam werden: Es ist die Büste des Dichters Nikos Kavvadias, des letzten großen griechischen Dichters und Seefahrers. Er war hier zu Hause.

Noch ist trotz all dieser Eigentümlichkeiten Kefalonia vielen unbekannt. Alle Welt dagegen kennt die kleine Nachbarinsel, ein Splitter nur, der sich in grauer Vorzeit von der Mutterinsel trennte: Ithaka, die Heimat des Odysseus. Das ärgert die Kefalonier nicht wenig, zumal nirgends Spuren eines Palastes auf dem heutigen Ithaka gefunden wurden. Selbst Heinrich Schliemann grub vergeblich.

Ithaka neu entdeckt .Die Nachrichten von der Entdeckung des wahren Ithakas reißen seither nicht ab, beinahe jede griechische Insel geriet in Verdacht. Nun nährt ein Engländer namens Robert Bittlestone die Hoffnung,dass Kefalonia die Heimat des antiken Seefahrers Odysseus gewesen sei. Seit der Engländer vor zehn Jahren zum Badeurlaub anreiste, lässt ihn der Gedanke nicht los, er könne das Rätsel um Odysseus lösen. Zum Bedauern der Hauptstädter allerdings ortet er als Sitz des sagenumwobenen Königshauses einen weit entfernten Ort auf der Halbinsel Paliki, dem einstigen Kornlieferanten der Insel, bewohnt von Bauern und Hirten.

An der Westküste Kefalonias gleicht die Halbinsel Homers Schilderungen. Das Ithaka der Odyssee ist eher flach und wird als westlichste der Ionischen Inseln beschrieben. Was auf das moderne heutige Ithaka nicht zutrifft. Wohl aber auf die Halbinsel Paliki. Der englische Hobbyarchäologe Bittlestone vertritt die These, dass Paliki zu Odysseus' Zeiten noch durch eine Meeresenge vom Hauptteil der Insel getrennt war, die erst in den letzten 3000 Jahren von Erdbeben nach und nach verschüttet worden sei.

Auch der antike Geograf Strabon beschreibt eine Art Kanal zwischen Paliki und Kefalonia. Zudem unterstützen aktuelle Analysen eines Stratigrafen mit dem bezeichnenden Namen James Underhill die Theorie von der zugeschütteten Meeresenge.

Der kleine Hügel, den Bittlestone für den Königspalast ausgesucht hat, liegt am Ende eines lang gestreckten Golfes über einer beeindruckend schönen sumpfigen Ebene mit weiten Wiesen, unterbrochen nur von vereinzelten Baumgruppen, in deren Schatten eine Rinderherde döst. Im Wasser stehen weiße Reiher. Ein tiefblauer Himmel spiegelt sich darin. Es ist einer jener Flecken Erde, bei dessen Anblick Nomaden von den Bergen steigen und Häuser bauen.

Doch es gibt keine Häuser in der Ebene von Livadi. Nur eine Gefängnisruine steht am Ufer des Meeres. Die Insassen bewirtschafteten einst das Land. Jetzt liegt Stille über den Wiesen, kein Mensch ist zu sehen. Bis ein Pfiff ertönt und sich die Herde gemächlich in Bewegung setzt. Unsichtbar lehnte der Hirte an einem Baum. Nicht weit entfernt schaut der Kopf eines Kindes aus dem Gras. »Er will nichts anderes machen«, sagt der Vater und hebt die Schultern, »die Schule gefällt ihm nicht, arbeiten gefällt ihm nicht, er will immer nur zu den Tieren!« Angelos heißt der Hirte aus dem schönen Tal. Er wirft einen Stein, um die Tiere voranzutreiben. Es ist Mittag, die beiden haben Hunger, sie sind seit sechs Uhr auf den Beinen.

»Aber es lohnt nicht. Ich bin der Letzte, der noch auf die Weide geht. Alle anderen haben Bulgaren und Albaner angestellt.« Angelos ärgert sich nicht mehr, er lacht. »Ich bin immer ein bisschen langsamer als die andern. Vater bin ich auch erst mit fünfzig geworden!« Er setzt sich auf einen Stein unter dem Baum, holt einen Apfel aus der Tasche und beginnt, ihn sorgfältig zu schälen. Während sie da sitzen, der Vater und der Sohn, den Apfel kauen und in die Landschaft schauen, vergehen Jahrtausende: So haben auch Homers Hirten unter den Bäumen im Schatten gesessen.

Angelos ist froh, wenn jemand vorbeikommt, mit dem er reden kann. Über Europa, die Fleischpreise, das Klima. Aber die drei, die über seinen neuen Viehzaun gestiegen sind, um auf den Hügel zu klettern, die hat er nicht so freundlich begrüßt. »Wie seid ihr hier hereingekommen?«, hat er sie gefragt. »Und Bittlestone hat gleich einen Geldschein aus der Tasche gezogen!« Angelos klopft sich vor Vergnügen auf die Schenkel. »Und vor zwei Monaten waren sie wieder da, mit einem Hubschrauber. Sie sagen, dass hier alles mal Wasser war und dass Paliki eine Insel war. Sie haben so ein Gerät unter dem Hubschrauber gehabt, das hundert Meter tief in die Erde reinsehen kann. Ach, was weiß ich...« Angelos steht auf, auch der Junge hüpft wieder ins Gras. »Den Hügel jedenfalls verkauf ich noch nicht. Erst wenn die wirklich mal was finden. Dann kriege ich 'ne Entschädigung, die mehr wert ist als alle meine Kühe!«

Doch damit der arme Odysseus nach allen Irrfahrten endlich in seine wahre Heimat zurückkehren kann, brauchten Bittlestone und der assistierende Professor James Diggle noch den Heimathafen des Seefahrers. Sie entdeckten ihn praktischerweise ganz in der Nähe, am nördlichen Kap der Halbinsel Paliki. Vielleicht vom Hubschrauber aus. »Tagelang kreiste er hier herum«, erinnert sich die Besitzerin der Pizzeria-Grill-Café-und-Minimarkt-Symbiose in Atheras. Sie hofft auf den Erfolg der Engländer, damit sich mal ein paar Touristen mehr hierher verirren. »Wenn die so viel Geld in Helikopter und Maschinen stecken, dann muss doch was dran sein!«

Atheras ist ein sonnenverwöhntes Dorf am Berg. In steilen Kurven führt ein Weg zwischen Olivenhainen, Obstbäumen und Gemüsegärten hinunter ans Meer, das unbewegt in einer halbkreisförmigen Bucht liegt. Zwei Männer sitzen mit einer Ziege unter dem Mandelbaum und schweigen. Am Ufer steht eine leuchtend blaue Kirche, Unkraut sprießt aus den Treppenstufen von Agios Spiridonas. Selbst Gott schweigt lächelnd, als am blonden Strand das einsame Liebespaar kleine Seufzer von sich gibt.

Nichts lässt an den Hafen Ithakas denken. Doch Bittlestone ist überzeugt, dass es hier war, wo zwei flache Landzungen einen natürlichen Hafen einfrieden - genau so, wie es im 13. Gesang beschrieben ist, als die Phaiaken den erschöpften Odysseus endlich auf seiner Heimatinsel absetzten. Und erwähnte der Seefahrer nicht immer wieder die leuchtenden Gestade seiner Heimatinsel? Nur ein paar Hügel weiter im Süden liegt einer dieser elfenbeinfarbenen Sandstrände, liegt zwischen dem türkisfarbenen Meer und dem dunkelgrünen Wald dieser glitzernde, noch immereinsame Strand von Petani.

Die Bewohner Palikis nehmen die Thesen des Engländers freundlich auf. Seit Monaten hängt im Schaufenster der Buchhandlung von Lixouri die Ankündigung von Bittlestones Buchpräsentation im Theater gleich neben den Aufnahmen der grinsenden örtlichen Fußballmannschaft.

Das 600 Seiten dicke Buch mit dem Titel Odysseus Unbound , erschienen beiCambridge University Press, steht neben Werken von Lorca und Kafka. Doch noch geht das Leben auf Paliki mit seinen Frauen unter der Platane am Platz und seinen Kartenspielern im Kafenion trotz Bittlestones Theaterauftritt einen friedlichen, althergebrachten Gang.

Den Hauptstädtern ist das recht so. Für sie ist Lixouri ohnehin »ein Kaff«. Sie haben die kleine Fähre auf die Halbinsel höchstens betreten, um ins Kino zu fahren, als es in Argostoli noch keines gab. Und im Sommer machen sich Gruppen junger Mädchen einen Spaß und gehen an Bord, jede kurze Karussellfahrt ist teurer als die Passage nach Paliki, und die dauert eine halbe Stunde. Wenn der Südwind kräftig weht, dann schaukelt die Agios Gerassimos wie auf hoher See, dann stampft und stinkt der alte Dieselmotor, als ginge es nach Amerika. Der Wind streift durchs Haar, und junge Männer, die die Mädchen mit wilden Blicken würdigen, sind auch immer auf dem Schiff.

In Argostoli ist man sich einig, dass der König eines großen Reiches weder von der langweiligen Halbinsel Paliki noch von einer winzigen Insel wie Ithaka kommen kann. Schon der Enkel des Holländers Adriaan Goekoop, der an Schliemanns Seite auf Ithaka vergeblich zum Spaten gegriffen hatte, machte sich in den zwanziger Jahren auf den Spuren des Odysseus in den Norden der Insel auf. Unter den Gipfeln der Agia Dinati reiste er die steile Westküste Kefalonias entlang und war fasziniert vom Anblick dertürkisfarbenen Bucht von Mirtos, von einem der schönsten Strände der Welt und dem nach derAkropolis vielleicht bekanntesten Postkartenmotiv Griechenlands. Aber auch die Nordspitze mit dem byzantinischen Bilderbuchhafen von Fiskardo barg keinen Hinweis auf die Heimat des Seefahrers und der geliebten Penelope.

Das archäologische Geschäft in dieser Gegend ist schwer. Die Ruinen des alten, vom großen Beben zerstörten Fiskardo im Dickicht der Vegetation lassen ahnen, wie viele Spuren die bewegte geologische Vergangenheit unter Geröll begraben haben könnte.

Doch ein halbes Jahrhundert später kam eine Frau aus Holland nach Kefalonia. Es war Zufall, sie hatte eigentlich auf eine andere Insel gewollt. Nun lebt Henriette Metaxas seit 30 Jahren hier, und auch sie ist sicher:Odysseus Heimat war Kefalonia. Mit ihrem Mann veröffentlichte sie 1991 einen ersten Artikel, der Poros zum Heimathafen des Seefahrers macht. »Hier passt alles zusammen,Telemachos beschreibt haargenau den langen Strand von Skala«, das hügelige Hinterland, die Enge der Hafeneinfahrt ...

Die Straße von Argostoli nach Poros führt die Südküste entlang an das östliche Ende der Insel, vorbei an in Gärten angepflockten Schafen und stur in der Gegend stehenden Eseln. Immer wieder bahnen sich kurvige Asphaltstreifen den Weg durch kleine Versammlungen kugeliger Olivenbäume und schlanker Zypressen hinunter ans Meer, wo am südlichen Horizont die zackigen Konturen von Zakynthos zu sehen sind. Poros liegt am Ausgang einer engen Schlucht, in der sich einst die salzigen Wasser des Meeres mit denen eines rauschenden Flusses vereint haben könnten - wie bei Homer. »Wenn er die Stadt beschreibt, dann war überall Wasser«, sagt die Holländerin. Das Wasser ist noch heute da, der einzige See der Insel findet sich bei Poros.

Doch die Publikation der Hobbyhistoriker sorgte für wenig Aufregung unter den Profis, schließlich gehen »jedes Jahr etwa 40 Forschungsberichte zu Homer beim Ministerium ein«, sagt Henriette Metaxas. Aber auch als 1992 ein Hirte ihren Mann Gerassimos zu einer Höhle im Dickicht führt, die sich als mykenisches Kuppelgrab entpuppt, verhalten sich die beauftragten Archäologen mit ihren Kommentaren auffällig zurückhaltend.

Das Grab von Tsannata steht heute als bedeutendes Königsgrab in den Reiseführern, und der dort gehobene Schatz mit der goldenen Doppelaxt ist der Stolz des Archäologischen Museums von Argostoli.

Das Buch, das die zwei Odysseus-Forscher 1998 veröffentlichten, haben die griechischen Archäologie-Professoren dagegen wiederum kaum beachtet. Möglich, dass sie sich in den schon zum Politikum gewordenen Zwist zwischen den konkurrierenden Odysseus-Inseln nicht einmischen wollen.Und so wartet die 4000 Meter lange Mauer, die von Poros auf einen Hügel führt, von dem aus man das umliegende Meer überschaut - ganz wie Homer es beschrieb - noch auf eine genauere Untersuchung. Vielleicht wird ein Spross der Familie Metaxas das Rätsel eines Tages lösen. Er studiert Archäologie und heißt Odysseas.

Vielleicht aber wird das Rätsel für immer ungelöst bleiben. Selbst Odysseus erkannte seine Heimat nach zehnjähriger Abwesenheit kaum wieder. Erst die listenreiche Athene öffnete ihm die Augen, als sie fragte: Kennst du den Berg dort drüben nicht mehr und dort hinten die Grotte der Nymphen?

Melissani liegt hinter den Hügeln von Poros und ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel. Durch einen Tunnel steigen die Touristen zum unterirdischen See. Ein Beben riss ein Loch in die Decke, jetzt spiegelt sich auf dem Wasser das Sonnenlicht. Immer wieder fragen die Besucher den Bootsmann, ob er die Nymphen schon gesehen habe. Seit 18 Jahren ist Dimitris der Fährmann zur Unterwelt, auch er hat seinen Homer gelesen: »Kephalos war der Urgroßvater des Odysseus. Seine Nachkommen sind die Kefalonier. So einfach ist das!«

Zwei Kilometer weiter liegt der Hafen von Sami ruhig in der Sonne. Allein wartet ein großer Koffer an der Mole auf die Fähre, die ab und zu vonPatras kommt. Dann füllt sich der Ort für kurze Zeit mit Menschen. Danach zwitschern wieder die Vögel. Hinter Agia Efimia führt die Straße steil hinauf in den Norden. Vor den Häusern hängen kugelige Ziegenkäse in Tüchern zum Trocknen, von endlosen Berghängen läuten leise die Glocken der Herden. Immer höher klettert die Straße, bis Wolken die Dörfer streifen, die hinunter aufs Meer und hinüber nach Ithaka blicken.

Nur der Wind pfeift in Komitata, aus den Schornsteinen steigt Rauch. Es ist Anfang Mai, zwei Uhr mittags, und niemand ist da. In den dünnen Gassen nicht, in der Kirche nicht, in den winzigen Gärten nicht, die die Kefalonier dem Berg abgetrotzt haben. Doch immer, wenn ein Fremder auftaucht, öffnet sich irgendwo eine ungeölte Tür, schaut ein vom Alter krummer Mann nach dem Rechten. »Nein, nein«, sagt er, wenn der Fremde nach dem Kafenion fragt, »so was haben wir nicht. Aber im Sommer«, fügt er schnell hinzu, »da versammeln wir hier 300 Leute. Aus Argostoli, Patras, sogar aus Athen.« Er sagt es, als kämen sie aus England, Kanada, Australien, und geht zurück ins Haus. Odysseus, der Seefahrer, ist weit weg hier oben. Doch dann durchbricht eine schrille Stimme die Stille. Eine Mutter ruft nach ihrer Tochter: »Penelopi! Penelooopiii!« So laut und so lange, dass man es drüben auf Ithaka hören müsste.

Reise-Informationen zu Kefalonia

Anreise: Mit Olympic Airlines ( www.olympicair- lines.com ) oder Lufthansa ( www.lufthansa.de ) direkt von Deutschland nach Athen, Olympic Airlines fliegt täglich von Athen nach Kefalonia. Von Athen fährt zweimal am Tag ein Bus nach Kefalonia (35 Euro inklusive Fähre, allerdings 7 Stunden bis Argostoli).

Charterflüge von Deutschland aus gibt es etwa auf die Nachbarinsel Zakynthos ( seit 2010 auch ab Duesseldorf-Weeze nach Kefalonia) , von dort weiter mit der Fähre nach Kefalonia. Informationen zu weiteren Fährverbindungen unter Tel. 0030-26740/72284 und 72250, www.gtp.gr

Auf der Insel fahren regelmäßig Busse ( www.ktel.org ) zu den Städten Poros, Sami und Fiskardo. Motorroller gibt es ab 10 Euro pro Tag (zum Beispiel Sunbird, A. Tritsi 127, Argostoli, Tel. 0030-26710/23723, www.sunbird.gr ). Stündlich verlässt eine Fähre den Hafen von Argostoli nach Lixouri auf der Halbinsel Paliki

Unterkunft: Am Hauptplatz von Argostoli befinden sich mehrere, allerdings nicht immer günstige Hotels. Preiswerter und dennoch angenehm ist das Mirabel (Vallianou Square, Argostoli, Tel. 0030-26710/25381, www.mirabel.gr ). DZ ab 55 Euro

An der Küstenstraße zwischen Lassi (Stadtteil von Argostoli) und dem Leuchtturm liegt in ruhiger Landschaft das Hotel Limanaki, DZ ab 75 Euro mit Frühstück, Tel. 0030-26710/28319, www.hotellimanaki.gr

Mit einer quasi hauseigenen kleinen Bucht können die Galini-Apartments (Katelios, Tel. 0030-26710/24882, www.galini.de ) in der Nähe von Argostili aufwarten. DZ ab 30 Euro

Für reine Badeurlauber empfehlen sich Hotels in Poros oder Skala, zum Beispiel das Odysseus Palace in Poros (Tel. 0030-26740/72036), DZ ab 50 Euro

Ausflüge: Die Buchten von Kefalonia gehören wegen des türkisfarbenen Wassers und der hellen Sandstrände zu den schönsten Griechenlands. Im Nationalpark am Enos sind Wanderwege ausgewiesen (Anfahrt von der Straße Argostoli-Sami).

Die Melissani-Höhle (Tel. 0030-26740/22997, von Mai bis Oktober täglich geöffnet von 9 bis 19 Uhr, Eintritt 7 Euro) sowie Poros mit dem Königsgrab von Tsannata (geöffnet dienstags bis freitags von 8.30 bis 15 Uhr) sind die touristischen Höhepunkte der Insel. Auch für Taucher hat die Insel etwas zu bieten: Scuba Diving, Sitz an der Hauptstraße von Lassi, Tel. 0030-26710/27589, www.diveinkefalonia.com

Literatur: Robert Bittlestone: »Odysseus Unbound. The Search for Homers Ithaca«. Cambridge University Press, Cambridge 2005; 598 S., 34,99 €

Unterhaltsam und mit einem ausführlichen Serviceteil ist der Reiseführer von Henriette Metaxas: »Kefalonia & Ithaka entdecken«. Reithron Verlag, Argostoli; 192 S., 7,- €, zu bestellen unter E-Mail: reithron@hol.gr.

Auskunft: Griechische Tourismus-Organisation (EOT), Argostoli, Tel. 0030-26710/22248, Griechische Zentrale für Fremdenverkehr, Tel. 069/2578270, www.gnto.gr

__________________________________

Quelle:  Die Zeit

Foto unten: Der Hafen von Fiskardo

Badestrände und Orte

Kefalonia - Badestraende & Orte auf Kefalonia

Myrtos Beach

Der bekannteste Strand auf Kefalonia ist der Myrtos Strand. Er ist nicht nur bei den lokalen Einheimischen bekannt, sondern in ganz Griechenland. Er befindet sich nördlich von der Haupstadt der Insel, Argostoli. Der Strand wurde von vielen einach nur als "atemberaubend" und als "kleines Stück vom Himmel" beschrieben. Dieser wunderbare goldenen Sandstrand ist umgeben von senkrechten Felsen und außerdem gibt es auch einen Bereich mit Kies, also können Sie wählen, welcher Ihnen lieber ist.

Antisamos

Antisamos ist ein weiterer bekannter Strand auf Kefalonia. Er liegt in der Nähe des Dorfes Sami und ist 22 km von Argostoli entfernt. Dies ist ein Kiesstrand mit herrlichem türkis-blauen Wasser und ist von üppig grünen Hügeln umgeben. Eine Snack-Bar befindet sich am Strand und bietet diverse Erfrischungen. Es gibt auch Liegestühle und Sonnenschirme zu vernünftigen Preisen. Dieser Strand ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt, Sie werden also nicht nur einen angenehmen und unvergesslichen Tag an diesem Strand erleben, sondern werden auch Zeuge der griechischen Kultur und Lebensweise.

Agia Efimia

Agia Efimia ist ein kleines Dorf und ist umgeben von vielen kleinen Stränden und ist 9 km von Sami entfernt. Diese Strände sind mit Kies bestückt, sehr ruhig und nicht überfüllt. Vielleicht entdecken Sie auch einen Strand, den Sie ganz für sich alleine haben. Es gibt zahlreiche Buchten zum Finden und Entdecken und diese bieten auch Schutz vor der Hitze! Weiters gibt es eine Tauchschule am Strand, Sie sollten unbedingt ein Abenteue in diesem Gebiet erleben!!

Sami

Sami selbst hat einen Strand, jedoch die Strände von Antisamos und Agia Efimia sind besser bekannt. Sami ist eine moderne Stadt und somit befinden sich so gut wie alle Einrichtungen, wie diverse Geschäfte, Restaurants und Tavernen in unmittelbarer Nähe zum Strand. Der Strand von Sami ist mit Steinen verkleidet und bietet fantastische Ausblicke auf die Insel Ithaka und bietet auch diverse Wassersportmöglichkeiten. Einige Orte zu den Dreharbeiten des Filmes "Captain Corelli's Mandoline" wurden hier in der Umgebung gemacht, also falls Sie diesen Film gesehen haben, kommen Ihnen vielleicht einige Orte bekannt vor!

Lassi

Das Feriengebiet Lassi ist in der Nähe von Argostoli, die Hauptstadt von Kefalonia. Das Resort liegt in der Nähe vieler herrlicher Strände. Es gibt zwei sehr bekannte Strände in diesem Gebiet, Makris Gialos und Playtis Gialos. Diese beiden Strände sind tatsächlich miteinander verbunden, sie sind nur durch Felsen getrennt. Sie bilden einen sehr langen Sandstrand und wurden mit der "Blauen Flagge" für Sauberkeit ausgezeichnet. Weiters gibt es die Möglichkeit diverse Wassersportarten auszuprobieren, dies macht es zu einem perfekten Familienurlaub.

Svoronata

Svoronata ist ein Urlaubsgebiet im Südwesten von Kefalonia und nur ein paar Kilometer von der Hauptstadt Argostoli entfernt. In der Nähe gibt es viele Strände, jedoch drei sind sehr bekannt, Ammes, Avithos und Agios Helis. Svoronata selbst ist ein kleines typisch griechisches Dorf und die umliegenden Strände spiegeln dies. Sie sind unberührt und viel ruhiger im Vergleich zu einigen anderen belebten Stränden der Insel. Diese friedlichen Strände sind ideal für Paare, die auf der Suche nach einem ruhigen und erholsamen Urlaub sind. Alle Strände sind sandig.

Assos

Der Strand von Assos liegt an der Westküste der Insel und ist 36 km von der Hauptstadt Argostoli entfernt. Der Strand befindet sich in einer Bucht, auf welcher sich zwei gemütliche Tavernen befinden. Der Strand ist ein schöner Kiesstrand und bietet eine traumhafte Aussicht auf die malerische Stadt Assos. Diese Stadt ist wirklich sehenswert, da Ruinen einer venezianischen Burg des 16. Jahrhunderts dominieren. Das ganze Gebiet ist von üppig grüner Landschaft umgeben.

Lixouri

Lixouri ist das zweitgrößte Dorf auf der Insel Kefalonia und ist von mehreren Stränden umgeben. Das Dorf befindet sich im Süden der Insel und ist mit der Fähre nach Argostoli, der Hauptstadt von Kefalonia, verbunden. Es liegt auf einer Halbinsel gegenüber Lassiund Argostoli. Der naheliegendste Strand zu Lixouri ist der von Lepada, welcher wunderschön und unberührt ist und verfügt über roten Sand. Ein fabelhafter Srand, welcher sich perfekt zum Schwimmen eignet, da auch das Wasser hier flach ist und somit viel Sicherheit bietet.

Lourdas

Der Lourdas Strand ist eine beliebte Wahl, wenn Sie auf der Suche nach einem ruhigen und nicht überfüllten Strand sind. Hier gibt es keinen Wassersport und somit ist es sehr ruhig und friedlich. Der Strand ist groß und hat eine Länge von einem Kilometer, also werden Sie nicht das Gefühl haben, dass Sie aufeinander sitzen müssen. Er ist ein Kiesstrand, jedoch sind die Steine sehr glatt, sodass Ihre Füße frei von Schmerzen sind. Der Strand ist ideal zum Schwimmen, da das Wasser sehr sauber und ruhig ist. Außerdem bietet der Strand atemberaubende Ausblicke auf den Berg Ainos.

Skala

Der Skala Strand ist etwas weiter südlich vom Lourdes und Trapezaki Strand. Er ist weich, hat weißen Sand und schön farbiges Wasser und ist einer der schönsten Strände der Insel. Der Strand ist sehr sauber und wurde somit mit der "Blauen Flagge" ausgezeichnet. Der Strand ist vom Dorf Skala aus sehr leicht zugänglich, auch fär Rollstuhlfahrer und Leute mit Mobilitätsproblemen. Weiters verfügt der Strand über diverse Wassersportangebote, Rettungsschwimmer, Sonnenliegen und -schirme, Toiletten und einige Geschäfte und Cafes.

Hotel bei Skala:

www.captainshouse.net

Spartia

Der Strand von Spartia liegt in der Nähe von der Stadt Spartia. Er ist ein Sandstrand und umgeben von Kalksteinfelsen. Er verfügt über einen Hafen und eine Landungsbrücke. Spartia hat ein Segelzentrum, Sie haben eventuell die Möglichkeit, einige Yachten, welche an der Küste anlegen, zu sehen. Dieser Strand ist unentwickelt, es gibt also nicht viele Einrichtungen, nur ein paar Tavernen. Er ist also kein Strand, an welchem man den ganzen Tag verbringen kann, jedoch für einen kurzen Besuch sehenswert.

Foto unten zeigt Poros auf Kefalonia

Limks & Tourismus Infos


Kefalonia ist die größte der sieben Ionischen Inseln an der Westküste Griechenlands. Sie ist ungefähr 700 km² groß und an ihrem höchsten Punkt, auf dem Berg Ainos, erreicht sie 1628 Höhenmeter. Trotz ihrer Größe hat die Insel nur 40000 Einwohner.

Aktuell: Seit April 2010 wird die ionische Insel Kefalonia - wie auch Zakynthos und Lefkadaregekmaessig ab Regionalflughafen Duesseldorf-Weeze angeflogen !

www.airport-weeze.de

Mit Lefkada im Norden und Zakynthos im Süden liegt Kefalonia zwischen zwei touristisch entwickelten Inseln und wird selbst auch mit ihrer wachsenden Zahl an Hotels und Apartments von immer mehr Reiseunternehmen als Urlaubsziel angeboten. Trotz der Sommergäste, die hauptsächlich aus Italien kommen, bietet die Insel noch genügend Plätze in unberührter Natur, an denen man nur selten einer Menschenseele begegnet.

Der griechischen Mythologie zufolge stammt der Name der Insel von Kephalos, der als Flüchtling aus Athen auf die Insel kam, dort das Volk der Taphi im westlichen Teil der Insel besiegte und später die Herrschaft über Kefalonia übernahm.

Archäologische Ausgrabungen auf Kefalonia weisen auf eine Jahrtausende alte Kultur hin, wovon auch die hier entdeckten mykenischen Gräber zeugen. Die Geschichte Kefalonias ist äußerst interessant. 1460 wurde die Insel von den Türken beherrscht, anschließend von den Venezianern und Franzosen. Bis zur Vereinigung der Ionischen Inseln mit dem Unabhängigen Griechenland im Jahre 1864 stand Kefalonia unter dem Protektorat der Engländer.

Das katastrophale Erdbeben auf Kefalonia im Jahre 1953 verschonte nur wenige Orte im Norden der Insel Kefalonia und zerstörte die Stadt und die meisten Dörfer vollständig. 600 Menschen starben und tausende wurden verletzt. Nachdem 70% der Gebäude auf Kefalonia zerstört worden waren, verließen viele Kefalonier die Insel, um ihr Glück im Ausland zu suchen.

Die Hauptstadt mit dem größten Hafen Kefalonias ist seit 1757 Argostoli, das an der inneren Küste der Halbinsel liegt. Das Erdbeben von 1953 verschonte nur wenige Bauten; ein oder zwei Häuser sowie die Rundbogenbrücke, die sich über die Bucht erstreckt. In der Mitte der Brücke befindet sich ein Obelisk, der zum Gedenken an die Entstehung dieses Bauwerks aufgestellt wurde.

Die außergewöhnliche Naturschönheit der Insel Kefalonia, wo sich das kristallklare Meer mit den schroffen Felsen, hohen Bergen und grünen Ebenen vereint, hat schon seit jeher ihre Besucher begeistert.

Kefalonia ist nicht nur für Wanderer, sondern auch für Sonnenanbeter ideal. Hier gibt es unzählige Bergwege, die durch schattige Wälder führen, sowie einige der schönsten Strände und kleinen Buchten des Mittelmeeres. Für Naturfreunde, die Spaß an Entdeckungstouren haben, bietet die Insel unzählige Möglichkeiten.

Die hohen, steilen Felsen aus Sandstein haben im Laufe der Jahrhunderte auf Kefalonia skurrile Formen angenommen, sodaß sogar mehrere kleinere und größere Höhlen emtstanden sind, wie die Höhle des Hl. Gerasimus (dem Schutzpatron der Insel) und die Höhle Drongarati.

Kopfzerbrechen hat einst das in der Nähe von Argostoli in Felslöchern, den sogenannten "katavothres", verschwindende Meerwasser verursacht, bis eine Gruppe von Geologen mit Hilfe von radioaktivem Farbstoff in 14 km Entfernung den unterirdischen See Melissani entdeckte.

Sehenswert sind außerdem die griechisch-orthodoxen Kirchen und Klöster, die manchmal gefährlich nahe am Rande eines Kliffs stehen, sowie die traditionellen kleinen Berg- und Fischerdörfer, die überall auf der Insel anzutreffen sind.

Der imposante Felsen von Ainos ragt über dem Ionischen Meer auf und bietet dem Betrachter von dort oben einen atemberaubenden Panoramablick auf Kefalonia und die benachbarten Inseln. Eine Tannenart, die "Schwarze Tanne", die von den Venezianern zum Schiffsbau verwendet wurde, ist insbesondere auf dieser Insel verbreitet. Der Monte Nero, wurde von den Venetianern wegen seines dichten Tannenwalds "Schwarzer Berg" genannt. An diesem Ort, kann man die herrliche Stille genießen und seinen Gedanken freien Lauf lassen.

Wegen der starken Regenfälle im Winter ist Kefalonia eine der grünsten und fruchtbarsten Ionischen Inseln. Die unendlichen Olivenhaine und Weinberge (Kefalonia erzeugt einige der besten griechischen Weine) zeugen von der ursprünglichen Beschäftigung der Inselbewohner mit der Landwirtschaft, bis vor wenigen Jahren die ersten Touristen auf die Insel kamen.

Vom traditionellen Dorf Fiskardo, www.fiscardo.com (Fotos oben 2009 ) über den kleinen Urlaubsort Poros, bis hin zu den faszinierenden Dörfern von Livatho, die Lord Byron vier Monate lang in ihren Bann zogen (hier verfaßte er sein berühmtes Werk Don Juan), hinter jeder Kurve bieten sich dem Besucher einmalig schöne Eindrücke, an denen man sich kaum sattsehen kann.

Internationale Aufmerksamkeit genoß die Insel Kefalonia in den 90er Jahren, nach der Veröffentlichung des historischen Romans "Corellis Mandoline" von Louis de Bernieres, der von einer Liebesgeschichte zwischen einem italienischen Soldaten und einem einheimischen Mädchen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs handelt. Im Jahre 2001 wurde das Werk auf Kefalonia mit N.Cage und P.Cruz in den Hauptrollen verfilmt.

***

Michael Müller Verlag : Reiseführer Kefalonia & Ithaka

Das Reisebuch Kefalonia & Ithaka aus dem Michael Müller Verlag bietet als Individual-Reiseführer detaillierte Informationen zu Reisevorbereitung, Anreise, Land und Leute in übersichtlicher Gestaltung für die Entdeckung des Urlaubsziels auf eigene Faust. Die größte Ionische Insel Kefalonia und ihre kleine, aber sicher berühmtere Nachbarin Ithaka warten auf Neuentdeckung: Kefalonia bietet neben ihren ganz eigenen Naturwundern auch einen der schönsten Strände Griechenlands, während dem Reisenden beim Gedanken an Ithaka vor allem ein Name sofort in den Sinn kommt: Odysseus, der Listenreiche, dem man auch nach rund 3.000 Jahren überall auf dieser bezaubernden Insel begegnet.

Gemeinsam haben die beiden Inseln - nur durch eine schmale Meerenge voneinander getrennt - die bergige, oft schroff wirkende Landschaft, in der sich beschauliche Bergdörfer verstecken, aber auch die imposanten Steilküsten mit zahlreichen kleinen und größeren Badebuchten. Darüber hinaus: uralte Klöster in Panoramalage, Alpenfeeling am höchsten Berg der ionischen Inselwelt, Schlangenkult im Bergdorf oder auf Odysseus< Spuren durch Ithaka. Die schönsten Strände und besten Hotels, hervorragende Restaurants und urige Dorfkneipen, empfehlenswerte Weingüter und 8 Wanderungen sowie zahlreiche Geschichten von der Antike bis zur Gegenwart kompakt und aktuell auf 256 Seiten.

Pressestimmen zum Reiseführer Kefalonia & Ithaka aus dem Michael Müller Verlag:

»Unter den Individualreiseführern erste Wahl, überall gerne empfohlen.«
(das neue buch/Buchprofile) »Wie alle Titel aus dem M. Müller Verlag bietet der vorliegende Band ausführliche Informationen, Hintergrundwissen und umfangreiche reisepraktische Angaben nicht nur für Individualreisende, zumal Kefalonia und ihre berühmte Nachbarinsel sonst nur in Führern zu Korfu und den ionischen Inseln enthalten sind.«
(ekz-Informationsdienst)

Faehren & Faehrverbindungen nach Kefalonia

Aktuelle Faehrverbindungen zu den ionischen Inseln und nach Kefalonia finden Sie hier online:

www.ferries.grwww.aferry.dewww.danae.gr

www.greekferries.gr

Ab Patras nach Kefalonia kostet die einfache Fahrt bei "STRINZIS LINES" fuer 2 Personen inkl. Auto ca. Euro 95,- .

Ab Kyllini / Peloponnes dauert es mit der Faehre ca. 2 Stunden bis Kefalonia fuer 2 Personen incl. Pkw ca. Euro 70,-. 


Der Flughafen von Kefalonia

Kefalonia Airport

Der "Internationale Flughafen der Insel Kefalonia"

www.hcaa-eleng.gr/kefalonia.htm

Der Airport Kefalonia (Flughafen-Code: EFL) liegt zwischen Lassi und Minies, ca. 8 km südlich von Argostoli, der Hauptstadt der ionischen Insel Kefalonia.

Aktuell: Seit April 2010 wird die ionische Insel Kefalonia - wie auch Zakynthos und Lefkada - regelmaessig ab Regionalflughafen Duesseldorf-Weeze angeflogen.

www.airport-weeze.de

Es gibt tägliche Inlandsflüge von Kefalonia Airport nach Athen mit einer Flugzeit von 45 Minuten und auch Charterflüge von Athen nach Kefalonia in den Sommermonaten.

Die Einrichtungen am Kefalonia Flughafen sind sinnvoll und Passagiere finden eine kleine Anzahl von Geschäften, Duty-Free-Shops, Informationsschalter, Reisebüros, Telefone, Restaurants und Bars, Postamt und bekannte Mietwagen-Unternehmen im Terminal.

Es gibt Parkmöglichkeiten, der Platz reicht für etwa 100 Fahrzeuge und alle sind in der Nähe des Terminals Kefalonia airport .
Die benachbarten Inseln "Zakynthos" und "Lefkas" können leicht mit dem Boot erreicht werden, nutzen Sie einfach den regelmäßigen Dienst der Ionischen Fähren.

Aktuelle Links zu Hotels & Villas auf Kefalonia 2010 :


https://www.clever-hotels.com/Hotel/Kefalonia/

https://www.greekhotel.com/ionian/kefaloni/home.htm

https://www.greeka.com/ionian/kefalonia/hotels/

www.theseasonsvillas.gr www.kefaloniavillas.gr

www.captainshouse.net https://www.kefaloniaresorts.com/

https://www.ehotel.de/hotel/hotels-kefalonia-31176.html

Studios & Apartments auf Kefalonia

www.stella-apartments.gr

Camping auf der Insel Kefalonia:

https://de.my-camping.eu/camping-in-kefalonia.htm

Mietwagen in Kefalonia reservieren und buchen:

https://www.ihrmietwagen.de/stationen/kefalonia-GR.html

https://www.sixt.de/mietwagen/griechenland/kefalonia/

Foto unten: Pension "Regina" in Fiskardo Kefalonia

Segler Infos zu Kefalonia

Kefalonia - Informationen fuer Segler

Kefalonia liegt am Ausgang des Golfs von Patras ist mit 688,8 km² die größte der Ionischen Inseln.

Der wichtigste Ort auf der Insel ist Argostoli an der Südwest-Küste. Kefalonia ist eine beliebte Urlaubsinsel. Die Insel wird im Sommer hauptsächlich von Briten besucht und ist touristisch gut erschlossen. Auch italienische Segler nutzen die Gewässer um die buchtenreiche Insel als Bootsrevier.
Kephallonis und Ithaka (griechisch Ithaki) liegen südlich von Lefkas. Beide Inseln bieten genug Abwechslung, um sich hier eine Woche aufzuhalten. Die Durchfahrt zwischen Lefkas und Kephallonia sollte in Nord- /Südrichtung passiert werden, da der vorherrschende Wind aus Nord eine Düsenwirkung entwickelt und teilweise Starkwindstärke mit bösen Fallwinden erreicht.
An der Ostküste liegt der Fähr- und Handelshafen Sami. Der Hafen ist nur schlecht gegen Dünung geschützt. Zum Übernachten ist er nicht geeignet, jedoch bietet er gute Versorgungsmöglichkeiten.

Noch weiter auf südlichem Kurs kommt man nach Poros. In der kleinen Bucht Ormos Poroukann man bei ruhigem Wetter gut eine Nacht verbringen. Ungemütlich wird es nur, wenn die Fähre ein- oder ausläuft. Diese malerische Schlucht -zieht tagsüber auch einige Landurlauber an.

Das Highlight dieser Bucht ist zweifellos eine kleine versteckte Taverne. Wenn man der Durchgangsstraße, die direkt am Steg vorbeiführt, nach links bergauf folgt, kommt man nach ca. 1,5 km an einer kleinen Taverne vorbei. Sie liegt fast auf der höchsten Stelle des Berges. Man sitzt auf einer Betonterasse und schaut direkt bergab auf die Bucht. Die Taverne wird von der gesamten Familie betreut. Der Opa punscht den Wein, Mutter und Tochter zaubern in der Küche, Sohn und Enkel kellnern. Der Hund heißt 'Monky'. Später kann unter Anleitung 'Zirthaki' getanzt werden. Das Essen und die Atmosphäre sind einmalig!!! Aber hier nochmal der Hinweis: Bei nördlichen Winden wird dieser Hafen zur Mausefalle.

Fiskardo
38° 27,7'N 020° 34,7'E
Ein sympatischer Hafen, der sehr touristisch und belebt ist. Daher empfiehlt es sich, möglichst um 16.00 Uhr oder früher einzulaufen um Platz zu bekommen. Vom kleinen Anleger im Westen wurde ein Schwimmsteg in nördliche Richtung angelegt. Wasser vorhanden, Elektroinstallation noch nicht angeschlossen (Stand 2002).
Ansteuerung: Die Leuchtturmruine sowie der neue Leuchtturm auf der nördlichen Einfahrtshuk stellen eine gute Ansteuerungshilfe dar. Die Bucht ist frei von Untiefen bis in den Hafen

Sami
38° 15,23' N 020° 38,83' E
Sami ist der zweitgrößte Hafen in Kefalonia, es gibt Fähren nach Korfu, Ithaki, Patras und Italien.

Sami ist eine bezaubernde Stadt mit einem langen Kai, an dem sich schattige Restaurants und Tavernen reihen, die Fisch servieren.
Die Ansteuerung macht keine Schwierigkeiten, da der Ort schon von Weitem auszumachen ist. Die Bucht ist frei von Untiefen. Meist steht ein unangenehme Dünung hinein, weshalb Anlagen längs riskant ist. Man sollte vor dem Ort mit rk anlegen, Ankergrund ist gut haltender Schlick. Der Hafen ist bei Nordwind starkem Schwell ausgesetzt und kein geeigneter Platz, das Schiff ohne Aufsicht zu lassen.

Assos
38° 22,9' N 020° 32,3' E
Ormos Assou ist eine Bucht mit einem kleinen Hafen auf der Westseite der Insel Kefalonia. Sie wird durch eine Halbinsel im Westen begrenzt und ist nach Norden hin offen. Bei nördlichen Winden ist die Bucht starkem Schwell ausgesetzt, daher ist ein Besuch nur an ruhigen Tagen zu empfehlen.
Ansteuerung: Als Hilfe dient das von weitem sichtbare Castell. Die Einfahrt ist frei von Untiefen. Ankern ist möglich auf 6-7m WT, Ankergrund ist Sand und Kies, bewachsen mit Seegras. Die kleine Mole an der Ostseite bietet nur 2-3 Yachten Platz.

Ephimia
38° 18,2' N 020° 36,0' E
Kleiner Hafen an der Ostseite der Insel.Die Ansteuerung ist problemlos, auf der Mole brennt ein Feuer. Hinter dem Wellenbrecher kann man an der Mole (WT 3-5m) längs oder rk anlegen. Der Ankergrund besteht aus Sand und Steinen. Wasser am Kai, nach Schlüssel fragen. Da der Wind überwiegend aus NO kommt, sollte man viel Kette stecken.

Poros (auch Pronos)
38° 08,9' N 020° 46,9' E
Kleine idyllische Bucht an der Ostseite der Insel. Die Bucht ist frei von Untiefen. Da der Ort schon von weitem auszumachen ist, ist die Ansteuerung einfach. Bei starken nördlichen Winden ist diese Bucht unbrauchbar. Wasser am Fähranleger.
Der beste Platz ist an der Treppe in der Mole. Die ist nämlich recht hoch, was ein Übersteigen mühsam macht.

Lixourion
38° 12,0' N 020° 26,5' E
Kleiner Hafen mit Marina an der Westseite des Kolpos Argostoliou. Nur bei ruhigem Wetter anlaufen da bei nördlichen Winder starker Schwell in den Hafen steht. Wasser an der Südseite des Fähranlegers.

Argostoli
38° 11,0' N 020° 29,5' E
Der Haupthafen liegt im Südwesten der Insel in dem tief einschneidenden Kolpos Argostoliou. Die Ansteuerung bereitet keine Probleme, die Bucht ist frei von Untiefen. Bei starken südlichen und nödlichen Winden entsteht durch die Weite der Buchht Schwell, dann ist man besser in der Marina auf der Ostseite der Bucht gegenüber den Haupthafen aufgehoben.

Entlang der Westküste von Meganisi und zwischen Lefkas, Ithaka und Kefallonia gibt es fast immer guten Segelwind, wenn der auch ziemlich launich ist und öfter mal dreht.

Das Ionische Meer ist bei Seglern bekannt für seine ruhigen Winde.
Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.

Tauchen auf der Ionischen Insel Kefalonia

Websites Kefalonia fuer Taucher:

www.diveinkefalonia.com

www.aquatic.gr www.fnec.gr

oder auf:

www.tauchbasen.net

Essen & Trinken in Griechenland


Die gute regionale Kueche

gibt es auch in Griechenland und immer mehr junge Koeche entdecken die Vorzuege der frischen regionalen Produkte der fruchtbaren Region Aegialia. Wie auch in den anderen mediterranen Laendern hat jede Region typische Spezialitaeten zu bieten, wie man sie in den touristischen Zentren nicht finden wird, denn diese Art des Kochens erfordert schon einen Mehraufwand an Zeit, Hingabe und eine sorgfaeltige Auswahl der Zutaten.

Im Fruehling werden zum Beispiel die Artischocken und Saubohnen in diversen Zubereitungsvariationen angeboten, fast immer unter Verwendung des sehr guten kaltgepressten Olivenoels der heimischen Oelmuehlen. Es werden Wildkraeuter ( Horta )gesammelt oder auch die jungen Triebe der Rebstoecke, die man blanchiert und mit Olivenoel duenstet oder auch - ebenso wie die Kaperntriebe - in Kraeuteressig einlegt. Man findet in vielen Weinbergen sehr wuerzigen wilden Lauch - ideal fuer Salate, Saucen und Suppen.

Im Mai sind es auch die jungen Weinblaetter, die gesammelt und blanchiert werden, bevor sie zu "Dolmades" , gefuellt mit Fleisch und Reis , mit viel Ei-Zitronensauce zubereitet werden. Rezept siehe unten.

Nun gibt es fuer die frischen Dolmades, die in Griechenland vorzugsweise zubereitet werden, wenn die Weinblaetter an der Rebe schon gross genug sind, aber die Rispen noch duenn und biegsam sind, ungefaehr so viele Rezepte, wie es Weinblaetter gibt.

Man muss bei allen griechischen traditionellen Rezepten bedenken, dass sie aus einer einfachen baeuerlichen Kueche stammen, wo immer gerade das zubereitet wird, was in der Natur oder im Garten ( Perivoli )reif ist.. Die Gerichte, egal ob Fleisch oder Gemuese wurden und werden lange geschmort oder gekocht und noch laenger warmgehalten und oftmals lauwarm verzehrt. Mit gesunder und vor allem vitaminreicher Ernaehrung hatte das nur wenig zu tun, so gut und frisch die Zutaten auch sein mochten. Man sollte also heute diese alten Rezepte entsprechend unseren heutigen Essgewohnheiten anpassen.

Bei den frischen Dolmades mit frischen Weinblaettern vom Rebstock heisst das einfach: kurze Garzeit. Dazu wird der Reis fuer die Fuellung berreits gesalzen vorgekocht und entsprechend kurz kann man dann die gefuellten Weinblaetter schmoren bzw. regelrecht "al dente" ,also bissfest, duensten.

Fuer die Fuellung der zuvor gut gewaesseerten und gewaschenen und ca. 4 Minuten blanchierten frischen Weinblaetter verwenden wir - je nach Geschmack - entweder eine reine Reisfuellung von gesalzen gekochten ( oder noch besser in einer Bruehe gegartem) Reis, der mit Dill und Minze (Diosmos!) kraeftig aromatisiert wird. Diese Fuellung ( etwa in Form und Groesse einer Kartoffelkrokette, je nach der Groesse der Weinblaetter) legt man aufs Blatt, klappt die Seitenblaetter nach innen und rollt das Blatt zur Spitze hin zusammen.

Gehaltvoller werden die Dolmades, wenn man dem gegarten Reis ca. 30 bis 50 % Gehacktes vom Rind beimischt, welches ebenfalls mit Minze gewuerzt wird. Fuer Fischliebhaber sind auch feine Wuerfel von Lachs oder Dorade eine sehr reizvolle Variation. Dazu das Fischfilet im Gefrierfach etwas anfrieren und dann in schmale Streifen und danach wuerfeln und dem Reis beimischen. Dazu passt auch eine kleine Zugabe von fein gewuerfeltem Fenchel und statt Dill schmeckt es sehr gut mit Aniskraut..

Diosmos gehoert dazu !

In die flache Pfanne gibt man etwas gutes Olivenoel, einige Spritzer Zitronensaft und legt den Boden der Pfanne mit einigen etwa 4 Minuten blanchierten (nicht kochen lassen!) Weinblaettern aus. Das Blanchieren eruebrigt sich selbstverstaendlich, wenn man Konservenblaetter verwenden muss. Darauf legt man die Dolmades, giesst etwas heisse Huehnerbruehe oder gekoernte Bruehe daran und laesst die Dolmades bei niedriger Hitze ca. 15 bis 20 Minuten schmoren. Man sollte an einer Fuellung den Garzustand pruefen.

Die Eier-Zitronensauce stellt man folgendermassen her:

Man nehme ca. 2 Essloeffel weiche Butter und vermische sie im warmen Waserbad mit etwas Mehl (nach Gefuehl ca. 2 Essloeffel). Unter kraeftigem Schlagen mit dem Schneebesen gibt man nun nacheinander etwas heisse Bruehe sowie 2 Eigelb hinzu und schlaegt es im Wasserbad auf. (Nicht zu heiss, sonst gerinnt ab 70 Grad das Eigelb !). Zitronensaft - nur von sehr guten Bio-Zitronen - nach Geschmack bitte erst zum Schluss behutsam und unter staendigem Abschmecken hinzufuegen, damit die Sauce nicht zu "spitz", also zu sauer wird.

Wer ein kraeftigeres Zitronenaroma wuenscht, sollte etwas von der Schale der guten Bio-Zitrone in der Sauce lassen. Wichtig bei Suppen und Saucen: abschmecken und immer wieder abschmecken ! Pikanter wirds mit sehr sparsam dosierten Spritzern von gutem Balsamico und auch trockenem Sherry, auch (sehr sparsam !) Balsamico-Senf geht durchaus.

Die Sauce kann kalt oder lauwarm zu den Dolmades serviert werden, bzw. man uebergiesst die Dolmades mit der Sauce. Zitrone unbedingt dazu geben. KALI OREXI !

Fangfrischen Fisch und hervorragendes Lammfleisch gibt es naturgemaess ganzjaehrig in Spitzenqualitaet und auf den turbulenten Wochenmaerkten findet sich noch so manch aelteres Marktweib, welches hier seine frischen Eier, Kraeuter sowie die Ernte des Gartens feilbietet und sich einer zahlreichen Stammkundschaft erfreut. Im Supermarkt kauft auch die Griechin alles moegliche, aber doch nicht, was abends auf den Tisch kommt.

Zwei typische griechische Wintergerichte:

Links die "Lachano-Dolmades" die griechische Variante der Kohlroulade mit leichter Ei-Zitronensauce und rechts "Mouskari kokinisto", Rindfleisch in roter Tomatensauce mit gruenen Bohnen.

Was die Frische und die Qualitaet der Speisen angeht, sind Griechen waehlerisch, was auch dem Angebot der Tavernen gut bekommt. Touristenmenus gibts woanders.

Die besten Agro-Produkte Griechenlands:

www.agrotypos.gr

Rezepte aus Kefalonia- "The Siora´s Cookbook"

Inspiriert von der kefallonischen Küche trugen Jan und ein Freund von ihr, Ian K. McIntosh, Rezepte der Insel zusammen. Sie befragten die Sioras der Insel (Siora ist die kefallonische Abwandlung des italienischen Senora) und baten um ihre Familienrezepte.

Heraus gekommen ist eine Sammlung typischer Rezepte, die die Küche dieser wundervollen Insel widerspiegelt. Wie es sich für Küchengeheimnisse gehört (und der griechischen ganz besonders), kommen die Gerichte oft mit nur einer Handvoll Zutaten aus und schmecken schlicht und bodenständig.

Neben den einfachen Gerichten machen die ausführlichen Erklärungen dieses Buch zum Liebling von Kochnovizen und , die Rezepte mit Gelinggarantie kochen wollen.

So beginnt der Lesestoff mit ausführlichen Informationen zum historischen und kulturellen Hintergrund der kefallonischen Küche und Erklärungen zu Kräutern, Käse Olivenöl und Tomaten , den typischen Bestandteilen einer griechischen Mahlzeit. Auch Zubereitungstechniken und ein paar Worte über den lokalen Weinanbau fehlen nicht.

Der Hauptaspekt des Buches liegt auf den diversen Rezepten. Aufgeteilt in die Vorspeisen, Fisch, Fleisch, Pasteten, Gemüse und Hülsenfrüchte, Desserts und Getränke finden insgesamt mehr als 170 Gerichte Platz.

Die Autoren überprüften jedes der Rezepte und modifizierten es, wenn nötig. Viele der Kochanleitungen sind mit Anekdoten versehen, so dass dieses Buch wie ein Zeitfenster wirkt, durch das man einen Blick auf die Gesellschaft der Insel werfen kann.

Mit viel Aufwand haben die Autoren sich der Foodfotografie gewidmet und wer schon einmal versucht hat, Keftedes und Co. appetitlich abzulichten, weiß wie schwer das ist. Das Kochbuch gibt es in den Sprachen Griechisch und Englisch.

Ein Rezept aus Kefalonia: Tagliatelle mit Hummer

Zutaten

2 Hummer
Für die Tomatenpaste:
6 EL Tomatenpaste,4 Knoblauchzehen , 3 Schalotten
Für die Sauce:
2 EL Olivenöl, 3 Lorbeerblätter, 4-5 Pfefferkörner ,800 g Tomatenstücke (aus der Dose) ,100 ml Cognac , 1 EL Basilikum, fein gehackt und 1 EL Petersilie, fein gehackt , 2 mittlere Zwiebeln, enthäutet und fein gewürfelt und 800 g Pasta

Das Rezept stammt aus dem Buch Classic Recipes from the Greek Island of Kefalonia von Tassia Dendrinou. Die Autorin betreibt in der wunderschönen Hafenstadt Fiskardo im Norden der Insel ein Restaurant .
Die Zubereitung:

Den Ofen auf ca. 160 Grad vorheizen.

Für die Tomatenpaste 4 EL Tomatenöl aus dem Glas abschöpfen und in einer ofenfesten Form verteilen. Die Knoblauchzehen und Schalotten enthäuten und grob zerteilen. Mit Alufolie bedecken und ca. 40 Minuten im Ofen schmoren. Aus dem Ofen nehmen und mit der Tomatenpaste pürieren.

Optional: Bei der Verwendung von getrockneten Tomaten das Öl abschöpfen und mit den Schalotten und dem Knoblauch in die ofenfeste Form geben und wie oben erläutert, verfahren. Die eingelegten Tomaten etwss zerkleinern und mit den geschmorten Schalotten und Knoblauch pürieren.

Das Hummerfleisch auslösen, in mundgerechte Stücke schneiden und zur Seite stellen. Den Panzer grob zerkleinern. Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Hummerschalen mit den zerdrückten Pfefferkörnern und etwas Salz und den Zwiebeln anbraten. Mit dem Cognac ablöschen, etwas Wasser angießen und einkochen lassen. Die Hummerschalen entfernen und die Tomatenstücke in die Pfanne geben. Ca. 4 EL Tomatenpaste unterrühren und 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Regelmäßig umrühren.

In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen und die Tagliatelle mit etwas Salz al dente kochen.

Das Hummerfleisch in die Sauce geben und gar ziehen lassen. Die Pasta mit der Sauce mischen und zum Servieren Basilikum und Petersilie darüber streuen. Guten Appetit !

____________________________________________________________________________________________

Weitere gute Buecher zur griechischen Kueche:

Myrsini Lambraki - Kraeuter und Gemuese - ISBN 960-91513-3-7

Myrsini Lambraki - Olivenoel & Rezepte - ISBN 960-91513-2-9

Nicos & Maria Psilakis - Die Kultur der Olive - 960-7448-19-7

Nicos & Maria Manessis - Karmanor - ISBN 960-7448-29-4

Susie Jacobs - Rezepte aus der griechischen Inselwelt

DuMont 1992 - ISBN 3-7701-2836-2

Rena Salaman - The Greek Cook - London - ISBN 1-903141-06-0

Nicos Manessis - The Greek Wine Guide - Olive Press

V.Alexiadou - Greek Cuisine - ISBN 960-8501-8-65

Gute Kuechentips, kompetente Informationen und Original-Rezepte finden Sie hier:

www.greekcuisine.comwww.malathounis.dewww.gourmed.gr

www.hellas-kueche.de

EU-geschuetzte Lebensmittel Herkunftsbezeichnungen Griechenland :

https://ec.europa.eu/agriculture/qual/de/el_de.htm


Die Nachbarinsel Zakynthos  - Zante

Die Nachbarinsel Zakynthos (Zante)

Neu: Seit April 2010 wird die Insel Zakynthos - wie auch Kefalonia und Lefkada - ab Regionalflughafen Duesseldorf-Weeze von der niederlaendischen "Sundio" mit "XL-Airways" preisguenstig angeflogen ! www.airport-weeze.de Auch Air-Berlin fliegt 2010 regelmaessig Kefalonia und Zakynthos an !

Zakynthos ; italienisch Zante; im Altertum auch Ὑρία Hyria, bei Homer "die Bewaldete") ist mit einer Fläche von etwa 410 km² nach Korfu und Kefalonia die drittgrößte und südlichste der größeren Ionischen Inseln und die zehntgrößte Insel Griechenlands nach der Fläche. Sie hat 39.015 Einwohner und bildet politisch zusammen mit der unbewohnten Inselgruppe der Strofaden die Präfektur Zakynthos (griechisch Νομός Ζακύνθου). Hauptort ist die gleichnamige Stadt Zakynthos .

Die Ionische Insel Zakynthos war in ihrer Geschichte im Gegensatz zum griechischen Festland über mehr als sieben Jahrhunderte unter west- und mitteleuropäischer Herrschaft. Die Venezianer, welche die Insel mehr als vier Jahrhunderte beherrschten, bezeichneten Zakynthos bzw. Zante mit dem Beinnamen "Fior di Levante" (Blume des Ostens).

Touristisch ist Zakynthos nach Korfu das bedeutendste Reiseziel der Ionischen Inseln. Besondere Bedeutung hat Zakynthos als Hauptnistplatz der Meeresschildkröte Caretta caretta (Unechte Karettschildkröte) im Mittelmeer: 1999 wurde aufr Zakynthos zum Schutz der Nistplätze, auch vor dem zunehmenden Tourismus, ein Meeresnationalpark durch den griechischen Staat eingerichtet.

Die ionische Insel Zakynthos (Zante) ist sehr leicht mit der Autofaehre ab Killini auf der Westpeloponnes (ca. 75 km suedwestlich Patras) zu erreichen und eignet sich daher hervorragend als Ausflugsziel.

Eine der unzaehligen kleinen Badebuchten auf Zakynthos mit kristallfarbenen Wasser und wunderbarem Farbenspiel (Foto Juni 2009 bei Porto Limnionas). Hier in Porto Limnionas gibt es auch oberhalb der Badebucht eine sehr gute Taverne mit grossartigem Blick ueber das Meer.

Ab Killini verkehren die Autofaehren der Ionian-Lines www.ionianferries.gr mehrmals taeglich hinueber nach Zakynthos, der Hafen von Zakynthos-Stadt (Foto ganz oben) auf der Insel im Ionischen Meer ist in einer Stunde erreichbar.

Den schoensten Sonnenuntergang auf Zakynthos kann man bei Kampi (nahe Loucha) im Suedwesten von Zakynthos erleben (Foto unten Juni 2009). Dort ist die Taverne "Cross" die beste Empfehlung mit Balkon und Terrassen direkt ueber dem Meer.

Empfehlenswerte Hotels und Unterkuenfte auf Zakynthos:

Die wohl schoenste private Ferienvilla auf Zakynthos ist die "Villa Tzogia" bei Kampi, unweit Porto Limnionas:

Diese wunderschoene private Villa auf Zakynthos bietet Platz fuer 4 Personen plus 2 Apartments im Haus "Anthi" direkt daneben. Sehr freundliche Besitzer, tolle ruhige Lage am Dorfrand. Ein aussergewoehnlich stilvolles Natursteinhaus in grossartigem Ambiente. Ein Geheimtip fuer Individualisten und Geniesser. Apartment fuer 2 Personen "Anthi" schon ab Euro 70,- / Tag.

Private website: www.tzogia.gr

Ein sehr empfehlenswertes Hotel auf Zakynthos ist auch die sehr schoene "Villa Pounente" in Aghios Sostis / Lithakia: Tel: (0030) 26950-48517

Empfehlenswerte Tavernen auf Zakynthos:

In Zakynthos-Stadt empfehlen wir die Taverne "Safron" (Foto unten) direkt am Hafen ca. 300m stadteinwaerts vom Campanile. Sehr gute lokale Kueche (Garnelen-Saganaki, Muscheln in Wein, sehr gute Fava nach Rezepten aus Santorini, guter Fisch nach Saison). Sehr zuvorkommende und aufmerksame Bedienung, mittlere Preisklasse.

Die gleichnamige Taverne in Porto Limniodas (Foto unten) direkt ueber der Badebucht ist sehr zu empfehlen. Gute regionale Gerichte zu guenstigen Preisen. Fuer 2 Personen mit Wein ca. 20,- Euro (Juni 2009).

Im Bergdorf Kiliomenos au dem Weg nach Kampi lohnt auch der Besuch der oertlichen Frauen-Cooperative (Foto oben) . Dort erhaelt man hervorrsagende regionale Bio-Produkte wie Olivenoel, Wein, Honig, Marmeladen etc. :

Einen Besuch lohnt auch die Toepferwerkstatt von Andriani in Aghios Sosti:www.andrianiceramic.gr